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Marcos Gutiérrez  (Gitarre/Gesang) besuchte zunächst die National School of Art Instructors in Kuba und erhielt Unterricht bei der bekannten Gitarristin und Musikpädagogin Leopoldina Nunes. Nach seinem Abschluss folgten 8 Jahre eigener Lehrtätigkeit im Haus der Kultur in Jaruco, Kuba. Zur selben Zeit arbeitete er als professioneller Musiker in den Formationen "Sangre de Condor", "Calle 42", und war Mitglied verschiedener traditioneller kubanischer Bands. Seit er 1997 als freier Musiker nach Deutschland kam, spielte er in den verschiedensten Gruppen, wie z.B. "Cimarron","Manitan", "Brigada Especial", bei "Buena Vista", "Si Senor" und vielen anderen.

Pablo Pellecer (Percussion) wurde in Antigua, Guatemala geboren. Er begann in 1999 unter der Führung von Omar Plasencia und „El Maestro“ Lorenzo Guillén in Deutschland  Percussion zu studieren. Seine  rhythmische Präzision und improvisatorisches Können stellte er schon als Mitglied der Formationen „Siboney“, „Greg Peña Salsa Band“  und „Olor Criollo“ unter Beweis. Um seine musikalischen Kenntnisse weiter zu vertiefen, studierte er  in 2009, 2011, 2014 und schließlich 2017 in Havanna, Kuba bei weltweit angesehenen Musikern wie „Chaguito“ Santiago, Tomás „El Panga“ Ramos und „Niño Mentira“ Salgado. Als Bongo-, Conga- und Timbales-Spieler wirkt er auch als Percussionist bei Crossover Projekten wie „UV-Klub“ und „Casio Casino“ mit, wo „Electromusic“ begleitet von Live-Percussion zu „Latin-Electromusic“ verschmilzt. Seit 3 Jahren erweitert er stetig sein musikalisches Spektrum mit Pop-, Funk- und Elektro-Projekte bei angesehenen Bands wie  „Monopelao“, „Funkloch“.

Wir behaupten: „Man kann karibische Musik nicht verstehen ohne Kuba wahrzunehmen“

Kuba ist ein Schmelztiegel kultureller, religiöser und musikalischer Traditionen, mit einer kolonialen Vergangenheit.

Mit dem Kolonialismus und ihrer Unterdrückung erreichte der Sklavenhandel Kuba. Diese Sklaven bilden mit ihrer zumeist religiös geprägten Musik (bestehend aus Gesang, Tanz und rhythmischen Pattern) das musikalische Fundament der kubanischen Musik, es sind die Wurzeln die Tief im kulturellen und religiösem Leben Kubas verwurzelt sind.

Vermischt wurden diese Klänge mit der Musik der spanischen Kolonialherren und es entstanden verschiedene populäre Stilarten kubanischer Folkloremusik, wie z. B. Yambu, Columbia, Guaguanco, Sucu-Sucu oder Changüí. Weitere aktuelle Stilarten wären z. B. Son, Songo, Timba usw.

Aktuelle kubanische Musik ist durchdrungen von trad. Rhythmen, Folklore, klassischer Musik, sowie Rock und Pop.

Palito Aché ist bemüht diesem Erbe gerecht zu werden und ist bestrebt, nicht nur eine Partyband zu sein, sondern versteht sich gerne als ein Ausdruck dieser Vielfältigkeit. Aus Sklaverei und Unterdrückung entstand ein Medium „Musik“ für ein friedliches Miteinander. Palito Aché möchte mit Ihnen dieses Miteinander feiern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Band selber aus professionellen Musikern aus verschiedensten kulturellen Räumen vereint. Buchen Sie uns für Lebensfreude, friedliches Nebeneinander und kulturellen Reichtum.

Yerlan Ricardo ist in Havanna, Kuba, geboren. Er ist Songwriter und ein gänzlich autodidaktischer Musiker und Komponist. Die Leidenschaft für Musik und Lyrik hat ihn immer begleitet. Mit 15 Jahren begann er, Gedichte zu schreiben und Gitarre zu spielen. Es ist das Instrument, womit er sich auszudrücken vermag. Beeinflusst von der Rockmusik der Achtziger sowie Liedermachern wie Pablo Milanés und Silvio Rodriguez, fing er als Jugendlicher an zu schreiben. Nach seiner Auswanderung nach Europa entdeckte er den kubanisch traditionellen „Son“ und lernte Flamenco zu singen. In den folgenden Jahren trat er sowohl mit traditioneller Musik in einer vom ihm gegründeten Band auf, wie auch als Sänger in einer Flamenco Companie.

Nach wie vor ist in seinen Liedern die Wortwahl von großer Bedeutung. Er schafft eine bildhafte, intime und einfache Sprache und entführt seine Hörer in eine poetische Welt.

João Gomes (Altsaxophon, Sopransaxophon, Querflöte) studierte Musik und Komposition an der Universidade Federal und am Institut Villa-Lobos seiner Heimatstadt Rio de Janeiro, Brasilien. In Rio arbeitete er als Studiomusiker und spielte mit verschiedenen Gruppen zeitgenössische und traditionelle brasilianische Musik.

In den achtziger Jahren kam er als freier Musiker nach Europa, wo er mit zahlreichen

brasilianischen Formationen wie Xangô, Zabelê und Yuna, mit lateinamerikanischen

Künstlern wie Jaqueline Castellanos, Dom Um Romão und bekannten Jazzmusikern wie Wolfgang Lackerschmid oder Wolfgang Schmidt auftrat, bzw. aufnahm. João Gomes arbeitet zudem als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker und ist seit einigen Jahren auch als Lehrer in Frankfurt tätig.

Dalia Prada (Klavier) geboren in Havanna, Kuba. Sie absolvierte die Grundausbildung auf klassischem Klavier mit Diplom in 1986 in Havanna. Weiter studierte sie in dieser Stadt  Klavier am „Conservatorio Nacional de Musica Amadeo Roldan“ (1991). Schon im Jahr 1992 machte sie ihre ersten Berufserfahrungen als Klavierlehrerin in der Grundschule sowie als Klavierbegleiterin, insbesondere für klassisches Ballett. Von 1992 bis 2004 unterrichtete sie in der renommierten „Escuela nacional de arte“ (ENA) in Havanna. In 2005 zog sie nach Deutschland, wo sie in Musikschulen wie „Musik Mohr“ und „Modern Music School Idar-Oberstein“ in Trier, Homburg und Birkenfeld unterrichtete. In diesen Jahren war sie sowohl in Kuba als auch im Ausland Co-Gründerin und Mitglied in unterschiedlichsten renommierten Bands, wie beispielsweise „Son Damas“, „Tokame“ und „cuban Affairs“.

Lisbania Perez (Sängerin), geboren in der Dominikanischen Republik. Von ihrem sechsten Lebensjahr an lebte sie in Haiti. Und auch wenn die beiden Länder traditionell kein spannungsfreies Verhältnis zueinander haben - sie hat die Grooves ihrer beiden Heimaten aufgesogen, die Twoubadou- ,Rasin- und Reggae-Sounds Haitis, die Bachata- und Merengue Rhythmen der Dominikanischen Republik ebenso wie lokale haitianische Musikstile. Beispielsweise den populären, in den Straßen von Port-au-Prince allgegenwärtigen Kompa, in dem sich kreolische Gesänge mit afrikanischen Beats und spanischen Elementen verbinden. Lisbania Perez baut damit eine musikalische Brücke zwischen zwei allzu oft miteinander konkurrierenden und eigentlich doch so nah verwandten Kulturen. Die Melancholie und Sehnsucht, aber auch die Lebensfreude und Energie karibischer Klänge hat Lisbania schließlich nach Europa mitgebracht, wo sie in Heidelberg eine weitere, eine neue Heimat fand.